ecoprog GmbH

Glaswerke im Rahmen der Industrie-Emissions-Richtlinie

In den nächsten Jahren wird der Markt für Modernisierungsmaßnahmen an europäischen Glaswerken deutlich wachsen: Bis 2020 werden in der europäischen Glasindustrie 14 Milliarden Euro investiert. Das sind jährlich bis zu 45 Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen Jahre.

Der Hauptgrund für dieses Wachstum ist das Inkrafttreten der Industrie-Emissions-Richtlinie (IER). Diese schreibt die Einführung europaweit geltender Grenzwerte für Luft- und Wasseremissionen für verschiedene Industriebranchen ab 2016 vor. Konkrete Grenzwerte werden in den BVT („beste verfügbare Techniken“)-Merkblättern und -Schlussfolgerungen definiert. Die Glasindustrie ist eine der ersten Branchen, für die die BVT-Schlussfolgerungen bereits veröffentlicht wurden. Daher haben die Ausgestaltung dieser Schlussfolgerungen und die Umgangsweise der betroffenen Glaswerke mit den neuen Grenzwerten eine Signalwirkung auch für andere Branchen.

Über 420 europäische Glaswerke müssen die neuen Grenzwerte einhalten. Besonders die Grenzwerte für Stickstoff- und Schwefeloxide stellt viele Glaswerksbetreiber vor technische und finanzielle Herausforderungen – besonders dort, wo die bisherige Gesetzeslage weniger streng ausgelegt ist, etwa in vielen osteuropäischen Ländern. Aber auch in Ländern wie Frankreich und Spanien sind viele Glaswerke aktuell nicht auf dem neuesten technischen Stand.

In der Folge müssen die meisten Glashersteller in die Modernisierung ihrer Glaswerke investieren. Gelder fließen dabei in die Optimierung der einzelnen Produktionsprozesse oder in neue technische Einrichtungen der Rauchgasreinigung, der Brennertechnologie oder der Wannenabdichtung.

Vor diesem Hintergrund hat ecoprog die betroffenen Glaswerke erhoben und das Investitionspotenzial auf Länderebene berechnet.

Konkret enthält die Studie „Glaswerke im Rahmen der Industrie-Emissions-Richtlinie“:

  • Eine detaillierte Analyse der IER und der BVT-Schlussfolgerungen sowie weiterer wichtiger gesetzlicher Rahmenbedingungen und die Einschätzung ihrer Bedeutung für die Glasindustrie.
  • Die standortscharfe Erhebung und Analyse von über 420 europäischen Glaswerken, die unter die Kriterien der Industrie-Emissions-Richtlinie fallen, inklusive technischer Daten, Kontaktadressen und einer geographischen Aufbereitung der größten Ländermärkte Europas.
  • Eine valide Abschätzung des zukünftigen Investitionsvolumens auf Länderebene.
  • Eine Wettbewerbsanalyse der wichtigsten Glashersteller auf dem europäischen Markt.
  • Einen Überblick über die wesentliche Anlagentechnik und die Kostenstrukturen in der Glasbranche.

Die Studie ist in deutscher und englischer Sprache zu einem Preis ab 2.900,- Euro zzgl. MwSt. erhältlich.

Ihr Ansprechpartner:

Marcel Siebertz
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